Historisches

Der Name „Notmühle“ besteht seit Jahrhunderten. Damals bestand eine kleine Mühle mit sicherer Wasserversorgung. Wenn bei anderen Mühlen „Wassernot“ aufgrund von Trockenheit herrschte, brachte man lt. Überlieferung das Getreide hierher zum Mahlen – daraus dürfte der Namen „Notmühle“ entstanden sein. Der Name „Katzgraben“ – bereits im 15. Jahrhundert als „Katzbachgraben“ bezeichnet – dürfte offenbar von erhöhtem Vorkommen von Wildkatzen abzuleiten sein.

1892 wurde die Liegenschaft vom Urgroßvater der heutigen Wirtin – Josef Buchberger – erworben. Er errichtete zusätzlich zur Mühle und zum kleinen wasserbetriebenen Sägewerk ein „Einkehrwirtshaus“ für die vielen Marktleute, die hier auf halbem Weg zwischen Urfahr und Altenberg rasteten. Auch die Städter kamen damals schon gerne zu Fuß am Wochenende herauf. Mühle und Sägewerk wurden um 1920 stillgelegt.

Geblieben ist das Gasthaus, das nun in vierter Generation geführt wird. Seit 1990 haben wir den Betrieb in Etappen umgebaut und modernisiert. Behalten haben wir jedoch die Bodenständigkeit – speziell im Bereich des Speisenangebotes. Bei uns wird noch alles selbst gemacht – vom Schnitzel aus der Pfanne bis zum Rinderbraten, vom Semmelknödel bis zur Wildbeizsauce, vom Apfelstrudel bis zu den hausgem. Torten …Fertigprodukte sind bei uns verpönt.

Wir hoffen, Ihre Neugier geweckt zu haben – falls Sie unseren Betrieb nicht ohnehin schon kennen.